Rudi Zapf Trio

Grenzenlos


Volksmusik


GRENZENLOS


Tango, Klezmer, Irish, Bairisch, Valse Musette


Rudi Zapf – vertrauter Meister des Hackbretts und Knopfakkordeons – kommt zusammen mit der außergewöhnlichen Jazzgeigerin Sunny Howard und dem feinfühligen Kontrabassisten Harald Scharf. Im Trio vereint betreiben die drei Vollblutmusiker eine Reise durch die Musik der westlichen und östlichen Welt, mischen Volksliedhaftes, Jazzelemente, Irish Folk, Balkan, Valse Musette, Tango und Klezmer mit eigenen Kompositionen ineinander, verflechten, lösen auf. Grenzenlos ist diese Musik allemal, die mit ihrer eigenwilligen Instrumentierung und der Vielfalt an musikalischen Stilen und Richtungen mühelos Orient und Okzident zu Neuem vereint.


Gemeinsam spielen sie ihre eigene Musik: packende, akustische Klangwelten auf der Höhe der Zeit, verbunden mit der Freiheit und Spontaneität der Improvisation. Sie lieben die Moll- und Zwischentöne, leben von ihren instrumentellen Fähigkeiten und verzichten darauf, ihre Stücke auf dem Silbertablett garniert zu überbringen. Denn kaum bekommt man ein Stück zu fassen, biegen sie möglicherweise um die nächste Ecke in den nächsten Rhythmus... Ein besonderes Merkmal liegt aber auch in der Konzentration und Sensibilität, die man dieser Musik entgegenbringen kann. www.zapf-musik.de


Pressestimmen:


Gebe es eine Steigerung von fantastisch, das Rudi Zapf Trio hätte sie verdient. Ihr Konzert im restlos ausverkauften Barocksaal war derart mitreißend, spannend und faszinierend, dass man ohne Umschweife sagen kann, das erst seit wenigen Monaten bestehende Trio ist das beste Ensemble, das Rudi Zapf ins Leben gerufen hat. - Zurück bleibt das glückliche Gefühl, ein Konzert dieser Formation gehört zu haben. Der Wunsch, die drei mögen wieder kommen. Und zwar so schnell wie möglich. (Tölzer Kurier)


Es ist atemberaubend, welche Töne Zapf seinen Instrumenten zu entlocken vermag. Was bleibt, ist die Erinnerung an drei Musiker, die ihrer Musik eine unbeschreibliche Sensibilität entgegenbringen, an ein atemberaubendes Konzert, an ungewöhnliche und manchmal ein wenig zauberisch wirkende Klänge.
(Hilpoltsteiner Zeitung)


Das "Rudi Zapf Trio" beweist bei seinem Auftritt im Schweiger Brauhaus, dass es eine musikalische Alchemie gibt, die - allen Regeln der Chemie spottend - aus drei Edelelementen ein Super-Edelelement synthetisiert. (Ebersberger SZ)


Dem, Rudi Zapf Trio, gelang an diesem Abend, was sich wohl jeder Musiker wünscht: die Menschen anzurühren, sie innerlich und äußerlich zu bewegen (Dachauer SZ)


Kontakt: www.zapf-musik.de


Biografien:


Rudi Zapf erhielt seine ersten Hackbrettschläge mit 6 Jahren. Seit seinem Musikstudium mit Hackbrett, Knopfakkordeon und Horn spielte er mit verschiedenen Musik- und Kabarettgruppen (Die Guglhupfa, Die Meiers, Trio Bavario, Never Been There). Unzählige Auftritte in der bayerischen Kleinkunst- und Kabarettszene sowie Konzerte zwischen Schlachthof, Tollwood und Gasteig machten ihn bekannt. 1985 erhielt er den Förderpreis der Stadt München und 1989 den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Tourneen führten ihn quer durch Deutschland, nach Österreich, in die Schweiz und über den Weißwurst-Äquator nach West- und Ostafrika, Süd- und Mittelamerika, Marokko, Tunesien, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Tschechien, Slowakei, Litauen, Lettland, Estland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan, Finnland, China und Indien. Rund 25 CD-Aufnahmen erschienen mit Volksmusik, Klassik, Weltmusik, Kleinkunst und Kabarett. Um eine Weltspezialität handelt es sich bei Rudi Zapfs Hackbrett. Dieses, Klavier ohne Tasten, wurde als Spezialanfertigung gebaut und besitzt einen größeren Tonumfang und eine Dämpfmechanik ähnlich dem ungarischen Zymbal oder dem Vibraphon. Mit diesem Instrument bringt Zapf feinste klangliche und rhythmische Nuancen ans Ohr. Mit ihm erzielt er Töne, die entfernt an karibische Steeldrums oder javanische Gamelan-Orchester erinnern. Eigentlich stammt das Hackbrett aber aus dem Nahen Osten, wo es seit dem 11. Jahrhundert unter dem Namen Santur gespielt wird. Erst seit dem 15. Jahrhundert kam es nach Europa und diente 300 Jahre später der Entwicklung vom Cembalo zum Hammerklavier. Rudi Zapfs chromatisches Knopfakkordeon, eine 5-chörige Poeta Victoria,  sieht schon rein äußerlich nicht mehr wie eine ganz normale, Quetschkommode, aus. Denn es wurde gefertigt aus Edelhölzer, die mindestens 7 Jahre natürlich gelagert werden, reiner Handarbeit und antiker Arbeitsmethoden, wie zum Beispiel warme Kleber auf Knochenbasis und wertvolle natürliche Lacke, die schon von den großen Geigenbaumeistern Cremonas Amati und Stradivari angewandt wurden.  Jedes dieser Instrumente stellt ein unnachahmliches Einzelstück dar; das Medium mit dem der Musiker seine Kunst verwirklicht. Zu hören ist ein musikalisches Karussell von Bach bis Zapf. Virtuos oder ganz schlicht, mit Leidenschaft, Herz und Witz, lässt er sein Akkordeon sprechen und schöpft dabei aus einer anscheinend unerschöpflich vielfarbigen Klangwelt.  


Sunny Howard studierte Violine und Klavier am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Neben ihrer Liebe zur klassischen Musik wandte sie sich in den letzten Jahren immer mehr der improvisierten Musik und dem Jazz zu. Es folgten zahlreiche Auftritte mit Musikern wie Mathias Götz, Jan Eschke und Paolo Cardoso, u.a. im Rahmen der bayrischen Filmwoche in Kiew (2005) und Bukarest (2008). Im Projekt , Zuageh duads, spielt sie mit der Münchner Akkordeonistin und Sängerin Michaela Dietl. Es enstanden mehrere Rundfunkaufnahmen und TV-Mitschnitte des Bayrischen Rundfunks.


Der Münchner Harry Scharf ist ein musikalischer, Vielse(a)iter. Seine Tätigkeit als Bassist zahlreicher Jazzensembles (u.a. Sir Cornway’s Jazz Connection (2001 Gewinner des new generation contest), MunichUp!) sowie Weltmusik- und Volksmusikformationen (u.a. Münchner Saitentratzer, trio SOL) zeugt von seiner großen musikalischen Bandbreite. Diese Stilsicherheit macht ihn auch zu einem gefragten Musiker grenzüberschreitender musikalischer Projekte wie z.B., 2x4 Shostakovich Jazz Projekt, zusammen mit dem Georgischen Staatsquartett, dem Jazz- und Filmmusik-Programm, Spiel mir das Lied vom ..., zusammen mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und dem Kabarettisten Bruno Jonas oder dem Programm , Jazz & Modern Dance: Wenn ihr euch bewegt, wird sichtbar, wer ihr seid“ mit Solistinnen des Bayerischen Staatsballetts und des Königlichen Balletts von Flandern. Daneben überzeugt er als Komponist, Arrangeur und Bandleader der Harry Scharf Group mit eigenen Programmen wie z.B. Musik zur Stille der Nacht, Swinging Christmas oder „Poetic Night of Bossa Nova.


 


Die „Volksmusiktage im Fraunhofer" gelten seit den Neunzigerjahren als Vorzeigepodium für Volksmusik und davon abgeleiteter Musik. Der Wirt Beppi Bachmair und der Musiker Richard Kurländer haben diese Reihe entwickelt, die alljährlich im Januar in den Lokalitäten des Wirtshauses Fraunhofer stattfindet (Wirtshaus, Kulisse, Theater). Von München ausgehend haben sie die gesamte Szene kennengelernt, die „Volksmusiktage" gelten als Talentschmiede und als Hort der Innovation. Ohne öffentliche Unterstützung und gegen Einwände aus der Volksmusikpflege haben die beiden Partner die Reihe geführt und geben heute ihr Wissen an Jüngere weiter.


Einlass: 20.15 UhrBeginn: 20.30 UhrEintritt: 22 €

Rudi Zapf: www.zapf-musik.de

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  • Fr 26.01.2018

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